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Motorradreifen

Weil beim Motorrad, im Gegensatz zum PKW, nur durch zwei handtellergroße Flächen Kontakt mit der Fahrbahn hergestellt wird, sind Fahrstabilität und Sicherheit Aspekte, über die man sich als Motorradfahrer Gedanken machen sollte. Um diese zu gewährleisten, ist es wichtig qualitativ hochwertige Motorradreifen zu besitzen, deren Zustand in regelmäßigen Abständen kontrolliert wird. Schon beim Kauf von Motorradreifen sollte man daher sehr sorgfältig überlegen, welche Reifen-Beschaffenheit sinnvoll ist, welchen Reifentypus und welchen Hersteller man wählt.

Überprüfung der Qualität bei Pneus fürs Motorrad

Man kann sich bei der Überprüfung seiner Motorradreifen an verschiedenen Richtlinien orientieren. Es gibt eine gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe für Sommerreifen von 1,6 mm und empfohlene Luftdruckstärken je Fahrzeug, die mindestens einmal in der Woche kontrolliert und angepasst werden sollten, um größere Schäden zu vermeiden bzw. sie rechtzeitig feststellen zu können. Um korrekte Werte zu erhalten, muss der Luftdruck gemessen werden, wenn sich die Reifen in kaltem Zustand befinden, weil durch die Erhitzung der Reifen der Luftdruck erhöht wird. Wird die Profilmischung bei der Untersuchung bereits als porös eingestuft oder ungleichmäßiger Verschleiß festgestellt, ist in vielen Fällen ein Neukauf von Motorradreifen fällig.

Motorradreifen kaufen – worauf ist zu achten?

Entscheidet man sich dazu, sich einen neuen Satz Motorradreifen zu kaufen, kann man sich einerseits an der Flankenbeschriftung seiner alten Pneus orientieren, andererseits an den Bedürfnissen, die man zu erfüllen versucht. An den Reifen kann man Hersteller, Reifentyp, Felgendurchmesser und Reifenbreite ablesen, sowie anhand von Speed- und Loadindex, Informationen zur maximal erlaubten Geschwindigkeit und Tragfähigkeit der Reifen ermitteln. Abgesehen davon, spielen die eigenen Ansprüche an das Motorrad, vor allem bezüglich des Einsatzgebietes, eine wichtige Rolle: Will man mit seinem Motorrad beispielsweise Sprünge und abenteuerliche Geländefahrten machen, braucht man andere Motorradreifen, als Fahrer, die sich ausschließlich dem Rennsport widmen.

Motorradreifen-Tests

Sowohl im Internet, als auch in Verbands- und Fachzeitschriften wie Moto Sport Schweiz oder Töff werden oft Ergebnisse von vergleichenden Motorradreifen-Tests veröffentlicht. Diese zu kennen, kann beim Kauf von neuen Reifen ebenfalls sehr hilfreich sein. Die Zeitschrift „Motorrad“ testet jedes Jahr verschiedene Reifen hinsichtlich bestimmter Eigenschaften. Im Jahr 2012 wurden beispielsweise Verschleißanfälligkeit, Nässeverhalten und Bodenhaftung von Motorradreifen der Dimension 120/70 ZR 17 und 180/55 ZR 17  geprüft. Als Gewinner ging daraus der „Roadtec Z8 Interact“ von Metzler hervor, weil dieser im Nässeverhalten sogar noch besser als die auch sehr guten Michelin-Reifen abschnitt. Den zweiten Platz belegte 2012 der Pirelli Angel ST, der vor allem durch Haftung auf trockener Straße und Langlebigkeit auffiel.


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